Lagom

„Gesegnet und verdammt“ 

„Gesegnet und verdammt ist diese Erde, von Schönheit hell umflammt ist diese Erde, und ihre Zukunft ist herrlich und groß!“ schreiben Jimmy Berg und Jura Soyfer 1936 in dem Lied „Kometen Song“. Damals erklang es als Schlusslied des Stückes „Weltuntergang“ in der Kleinkunstbühne ABC in Wien und hinterließ die Hörer mit der Hoffnung auf eine Welt in Frieden.

Fast ein Jahrhundert später, nach der Erklärung der allgemeinen Mensch

© Stefan Panfili

enrechte 1948 kämpfen wir immer noch um Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden.

Den Schweden Jon Svinghammar, die Koreanerin Young Jung und die Österreicherin Sophie Schollum führte ihre Liebe zur Musik in Wien zusammen. Auf Grundlage ihrer unterschiedlichen musikalischen und gesellschaftlichen Erfahrungen begeben sie sich auf eine musikalische Reise über alle Kontinente und durch die verschiedensten Sprachen und Zeiten, um die Träume der Menschen durch die Lieder ihrer KünstlerInnen fassbar zu machen. Wir alle wollen in einer Welt ohne Armut, Krieg und Angst leben.

In neuartigen Arrangements für ihre Besetzung Klavier, Cello und Gesang spielen die drei MusikerInnen Lieder aus der ganzen Welt, die sich mit Rechten, Wünschen, Träumen, Ängsten und den kleinen Momenten menschlichen Glücks auseinandersetzen. Hinzu kommen Eigenkompositionen mit eigenen Texten der drei MusikerInnen, in denen sie ihre eigenen Hoffnungen äußern. Werke des Schweden Cornelis Vreeswijk, der Argentinierin Mercedes Sosa, der Libanesin Yasemine Hamdan, des Franzosen Thomas Dutronc, der Koreanerin Yun A Kim, des US-Amerikaners Michael Jackson, Jimmy Berg und anderen erklingen an einem schwungvoll-heiteren, aber auch nachdenklich-traurigen, jedenfalls genussvollen und achtsamen Abend, um die Möglichkeit eines friedvollen Zusammenlebens greif- und lebbar zu machen.